Cayetana, erzählt, Leben eben, schön, weil Valentinstag ist
Rubrik(en): Geschichten, les études. Veröffentlicht am 14. Februar 2011 um 8:30 Uhr.
Sie liegt auf meiner linken Seite, ihr linkes Bein um mich geschlungen und schläft. Ihr Fuß kühlt mein Wade; es ist schwül unter der Decke. Eine Strähne lugt unter ihrem Gesicht hervor, eine weitere hängt von oben herunter. Die Finger ihrer linken Hand schauen aus meiner rechten heraus und tippen leicht auf meinem Handrücken herum. Sie wacht auf: Ihre Zehen tippen im Takt der Finger. Mehr davon »
Sie liegt auf meiner linken Seite, ihr linkes Bein um mich geschlungen und schläft. Ihr Fuß kühlt mein Wade; es ist schwül unter der Decke. Eine Strähne lugt unter ihrem Gesicht hervor, eine weitere hängt von oben herunter. Die Finger ihrer linken Hand schauen aus meiner rechten heraus und tippen leicht auf meinem Handrücken ...
Hype, nachdenken, Nichtstun, schön, Social Network, Spam, UCE, Unterstützung
Rubrik(en): blog, Computer. Veröffentlicht am 15. Dezember 2009 um 17:57 Uhr.
Das ist doch albern!, Ich plädiere auf geistige Abwesenheit, Keine Drogen. Ich wiederhole: Keine Drogen!, Leben eben, Nichtstun, schön
Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 12. November 2009 um 5:23 Uhr.
Nacht. Studierzimmer. Zwei durchtanzte Leiber fallen durch die Tür ins Bett. Ich will nur noch schlafen, für sie ist reden gerade richtig wichtig. Ich bin in einer Zwickmühle: Einerseits ist meine Müdigkeit auf dem Vormarsch, andererseits ist Solidarität das Gebot der Stunde. Eine ganze Stunde? Hoffentlich geht es schneller. Mein Unterbewusstsein kramt eine Konfliktlösungsstrategie aus der Trickkiste hervor und zaubert den Kokon interessierter Ignoranz hervor. Ich bin gerettet! Während sich um meine Ohren ein Wattebausch legt, der die Geräusche immer ferner erscheinen lässt, brumme ich anteilnehmend weiter vor mich hin. Ich nehme mir vor, mir morgen früh gleich als erstes den entsprechenden Orden anzuheften.
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Nacht. Studierzimmer. Zwei durchtanzte Leiber fallen durch die Tür ins Bett. Ich will nur noch schlafen, für sie ist reden gerade richtig wichtig. Ich bin in einer Zwickmühle: Einerseits ist meine Müdigkeit auf dem Vormarsch, andererseits ist Solidarität das Gebot der Stunde. Eine ganze Stunde? Hoffentlich geht es schneller. Mein Unterbewusstsein kramt eine Konfliktlösungsstrategie ...
schön, träumen, Zeit, zeitlos
Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 21. August 2009 um 14:09 Uhr.
Ich trete ins Freie, entzünde meine Zigarette, nehme einen ersten tiefen Zug, schaue mich um. Der Himmel hängt grau überm Land und lässt einen Mittagsregen niedergehen. Ich laufe los, der Asphalt löst sich nur ungern von der Wärme der Vortage, wärmt dafür meine Füsse, in den Rinnsteinen liegen weggefegte Kiesel. Mehr davon »
Ich trete ins Freie, entzünde meine Zigarette, nehme einen ersten tiefen Zug, schaue mich um. Der Himmel hängt grau überm Land und lässt einen Mittagsregen niedergehen. Ich laufe los, der Asphalt löst sich nur ungern von der Wärme der Vortage, wärmt dafür meine Füsse, in den Rinnsteinen liegen weggefegte Kiesel. Vor den Reihenhäusern liegen ...
Berlin, Danke BVG, Das ist doch albern!, Ich plädiere auf geistige Abwesenheit, Johann Sebastian Bach, Johann Wolfgang von Goethe, Neil Tennant, Peter Alexander, schön, Schonkaffee, Selbstversuch, Social Network, Straßenbahn Bus & Co
Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 19. August 2009 um 12:53 Uhr.
20 Uhr 44. Drei Flaschen vorzüglichen Rieslings im Gepäck treffe ich im Neuköllner Epizentrum der studentischen Feierlaune meines Matrikeljahres ein. Johanna mit den frisch gewaschenen Haaren öffnet die Tür, Laura muss noch malochen. Eine muss schließlich das Geld verdienen.
20 Uhr 45. Vom vielen Reden sind uns die Kehlen ganz trocken und rau. Um unserer Selbst willen suchen wir fieberhaft nach Lösungen, Johanna hat Weißen im Kühlschrank gefunden, der wird zur ersten Hilfsmaßnahme erklärt.
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20 Uhr 44. Drei Flaschen vorzüglichen Rieslings im Gepäck treffe ich im Neuköllner Epizentrum der studentischen Feierlaune meines Matrikeljahres ein. Johanna mit den frisch gewaschenen Haaren öffnet die Tür, Laura muss noch malochen. Eine muss schließlich das Geld verdienen.
20 Uhr 45. Vom vielen Reden sind uns die Kehlen ganz trocken und rau. Um unserer ...
Bundeswehr, Leipzig, nachdenken, nachgedacht, schade, schön, Schüler, Selbstversuch, Wehrdienst, Zäsur
Rubrik(en): Gedanken. Veröffentlicht am 2. Juli 2009 um 10:17 Uhr.
Mein Neffe ist beim Bund. Gerade lief er noch mit seiner viel zu großen Brille fröhlich lachend durch die Wohnung und plötzlich trägt er eine Uniform. Wo ist nur die Zeit geblieben? Ihn gehen zu sehen ist schon seltsam. Vor mittlerweile einem Jahrzehnt war ich es, der zum Dienst ging. Und jetzt Robert. Damals war er gerade erst aufs Gymnasium gekommen, mittlerweile hat er sein Abitur.
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Mein Neffe ist beim Bund. Gerade lief er noch mit seiner viel zu großen Brille fröhlich lachend durch die Wohnung und plötzlich trägt er eine Uniform. Wo ist nur die Zeit geblieben? Ihn gehen zu sehen ist schon seltsam. Vor mittlerweile einem Jahrzehnt war ich es, der zum Dienst ging. Und jetzt Robert. Damals ...
Aber bitte mit Musik, Antonín Dvořák, François-Joseph Gossec, Fundstelle, Hype, Iran, nachgedacht, schön, Social Network, Twitter, Unterstützung
Rubrik(en): blog, Digital Native. Veröffentlicht am 24. Juni 2009 um 17:56 Uhr.
| Gerade ist alles ziemlich bunt: Twitter lässt die Leitungen glühen und unterstützt hyperhektisch das Aufbegehren einer Elite, Java & PHP machen mein professionelles und seSotho & Tibet mein akademisches Leben schwer.
Wie soll man da bitte zur Ruhe kommen?!
Natürlich mit einer Aufnahme von Antonín Dvořáks Humoresque op. 101 No. 7 in einer Interpretation von Mischa Elman! Uralt und wunderschön.
Auf ein beiläufig-kurzweiliges Detail möchte ich aber noch kurz aufmerksam machen. Das Video wurde von Warner Brothers produziert und verfügt über eine A- und B-Seite. Das ist wie eine 45er-Schallplatte, nur mit Videos. |
At the moment, things are quite fast: Twitter has gone wild over supporting a elite’s uprising, Java & PHP make my professional life a torture while seSotho & Tibet doing the same for the academic.
How am I supposed to calm down then?
With a record of Antonín Dvořák’s Humoresque op. 101 No. 7 interpreted by Mischa Elman! Immemorial and marvellous at once.
There’s a fancy little detail. The video is like a 7″-vinyl but with video: The A-side is Dvořák while the B-side is Gossec. Interesting concept, Warner Brothers. |
Gerade ist alles ziemlich bunt: Twitter lässt die Leitungen glühen und unterstützt hyperhektisch das Aufbegehren einer Elite, Java & PHP machen mein professionelles und seSotho & Tibet mein akademisches Leben schwer.
Wie soll man da bitte zur Ruhe kommen?!
Natürlich mit einer Aufnahme von Antonín Dvořáks Humoresque op. 101 No. 7 in einer Interpretation von Mischa ...
Aber bitte mit Musik, Berlin, Das ist doch albern!, Ich plädiere auf geistige Abwesenheit, Keine Drogen. Ich wiederhole: Keine Drogen!, schön, Wahlen
Rubrik(en): Geschichten, les études. Veröffentlicht am 7. Juni 2009 um 19:49 Uhr.
«Play»: Langsam fadet sich «Aaron» durch die Kopfhörer in mein Bewusstsein. «Sonnenbrille!» schießt es mir durch den Kopf und ich eile sie zu holen, damit ich im Hausflur bin, bevor der Beat beginnt. Ich berühre die erste Treppenstufe just als der Beat lostritt und wippe mich aus dem Haus. Die Brille ist zwar nicht ganz dem Wetter entsprechend, wohl aber meinem Gemüt. Sie schirmt mich ein wenig von der Realität ab, die Musik tut ihr übriges: Ich gleite durch mein eigenes Musikvideo. Wieder denke ich an meine Idee, einmal eine kleine Videokamera an die Sonnenbrille zu montieren und einfach aufs Geratewohl loszugehen. Mit der richtigen musikalischen Untermalung bestimmt eine preiswerte Möglichkeit Musikvideos zu generieren.
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«Play»: Langsam fadet sich «Aaron» durch die Kopfhörer in mein Bewusstsein. «Sonnenbrille!» schießt es mir durch den Kopf und ich eile sie zu holen, damit ich im Hausflur bin, bevor der Beat beginnt. Ich berühre die erste Treppenstufe just als der Beat lostritt und wippe mich aus dem Haus. Die Brille ist zwar nicht ...