Sprachgedanken, Sprechgedenken, Sprachdank, Denksprache

Rubrik(en): blog, Reisenotizen. Veröffentlicht am 28. Februar 2010 um 15:08 Uhr.

 

Am späten Vormittag, so wie es sich für den postmodernen Bohème gehört, verabschiede ich mich von der scheinbaren Gutwetterlaune der aufgeregten Metropole und mache mich auf den Weg in die beschauliche Ehrlichkeit der sächsischen Heimat. Mehr davon »

Zäsuren.

Rubrik(en): Gedanken. Veröffentlicht am 2. Juli 2009 um 10:17 Uhr.

Mein Neffe ist beim Bund. Gerade lief er noch mit seiner viel zu großen Brille fröhlich lachend durch die Wohnung und plötzlich trägt er eine Uniform. Wo ist nur die Zeit geblieben? Ihn gehen zu sehen ist schon seltsam. Vor mittlerweile einem Jahrzehnt war ich es, der zum Dienst ging. Und jetzt Robert. Damals war er gerade erst aufs Gymnasium gekommen, mittlerweile hat er sein Abitur.

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Heimweh

Rubrik(en): blog, Digital Native. Veröffentlicht am 16. April 2009 um 19:40 Uhr.

Jeder hat so seine Art, sich in der Ferne ein Stück Heimat zu behalten. Hier ist meine:

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Mein Leipzig lob ich mir

Rubrik(en): Reisenotizen. Veröffentlicht am 14. Juni 2008 um 23:31 Uhr.

Samstag Abend in Leipzig. Zu spät fürs Autokino, zu früh zum Tanzen. Planlos fahren wir in die Stadt. Am Augustusplatz ist eine Bühne aufgebaut. Bachfest! Erst All You Can Bach, danach All You Can Dance. Fantastisch. Der olle Goethe hatte ganz recht: Mein Leipzig lob’ ich mir.

Warum man seine Siebensachen immer zusammenhalten sollte und Muttis toll sind

Rubrik(en): Geschichten, les études. Veröffentlicht am 28. Januar 2008 um 12:58 Uhr.

Vor einigen Jahren, in grauer Vorzeit, als unser Leben noch aus Schwarz-Weiß-Gedächtnislücken bestand, legte ich mein Abitur ab. Meine Schule stand auf der Abschussliste des Oberschulamtes. Soetwas kann man recht leicht erkennen: Die übrig gebliebenen Gymnasien durften das Wort «Gymnasium » im Titel führen, die anderen nicht. Wir hießen also «Robert-Koch-Schule, Gymnasium ». Damals sagte man uns, dass wir unser Abiturzeugnis unbedingt aufheben müssten, alles andere würde einen äußerst nervenaufreibenden Gewaltmarsch durch die Institutionen bedeuten. Aber mit fünf beglaubigten Kopien muss man doch noch nicht einmal sparsam umgehen, als frischgebackener Abiturient weiß man einfach, dass einen diese fünf Kopien bis zur Rente begleiten werden: Ein Zeugnis für die Uni und eins für den Arbeitgeber. Vielleicht noch eins für die Rente. Da wir aber sowieso mit 40 Jahren in Rente werden gehen können, um von den Zinsen unserer angehäuften Reichtümer zu leben, können wir uns das eigentlich auch sparen. Tja und der Rest ist für die Enkel zum Papierflieger basteln.

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Ganz viel mit wenig

Rubrik(en): blog, putzig. Veröffentlicht am 22. Dezember 2007 um 14:47 Uhr.

Heute gibt’s nicht viel. Nur ein Spinnennetz, auf dem ein wenig Raureif niedergegangen ist. [Ich glaube, man hätte die Ästhetik des Schriftbildes in höherem Maße bei der Rechtschreibreform mit einbeziehen müssen. Rauh in Rau zu verkürzen ist schon ein übler Frevel.]

Punk never dies

Rubrik(en): Geschichten, les études. Veröffentlicht am 9. Dezember 2007 um 10:50 Uhr.

Punk- aufbegehrende Jugendliche, die versuchen, sich dem Mainstream zu entziehen, indem sie die Sprache ihrer Vorgeneration auf eine Verwandlungsreise mitnehmen und sich durch einen Ewig-Anti-Mainstream-Look vom Establishment abgrenzen. Wie erfolgreich dieses Vorhaben ist, kann eigentlich nur die Zeit beantworten. Mehr davon »