Die Amsel

Rubrik(en): Gedichte. Veröffentlicht am 23. März 2010 um 15:26 Uhr.

Die Amsel ist gegangen
kann hier nimmer sein
so süß die Lieder klangen
sie sollten doch nicht sein.

Die Amsel ist verflogen
und mit ihr jeder Ton
Mit ihr die Lieder zogen
Was blieb dröhnt monophon.

Die Amsel nun im Himmel
geht in die Heernschar’n ein
nur eine Stimme im Gewimmel
der angenehmen Melodein

Ich sehe ihr Gefieder
doch nur als dunklen Fleck
Und ihre süßen Lieder
sind und bleiben weg

100323

Augen

Rubrik(en): Gedichte. Veröffentlicht am 13. März 2010 um 21:54 Uhr.

dunkel, schwarz fast.
ohne glanz leuchten.
sprechen, erzählen…
nichts. und doch.

100212

von innen

Rubrik(en): Gedichte. Veröffentlicht am 11. Juni 2009 um 15:55 Uhr.

Bin in mir drinnen
dringe tief in mich ein
Kann mich nicht verlieren
bin doch hier zum Einsam sein

Bin in mir drinnen
wo ich mich tiefer nicht spür
Mit all meinen Sinnen
finde ich vor mir Gehör

Bin in mir drinnen
am innersten Ort
Dumpf klingt das Außen hier
klar mein Wort

Bin in mir drinnen
nehme mich in mir auf
Beladen ohne Last
beginnt der nächste Lauf

Nachtgespenst

Rubrik(en): Gedichte. Veröffentlicht am 4. Mai 2008 um 3:54 Uhr.

Fast konnt’ ich’s zum Momente sagen
Doch dann
Einschlag
Hinuntersacken
Aufschlag
Platzen
Fließendrot
Hilfloses Entsetzen
Inmitten Normalität
Anrufen
Helfen
Reden
von beängstigender Realität

Lebe ich in andren Welten?
Sehe ich nicht, dass das geschieht?
Wo spielt das Leben,
wo seine Bühne?
Dass meines sowas selten sieht?

Schweigen
Um Fassung ringen
In der unfassbaren Welt
Kein Halten
Bloßes Treiben
Muss weg
Wo mich nichts mehr hält

Engel

Rubrik(en): Gedichte. Veröffentlicht am 1. September 2006 um 13:26 Uhr.

wir sind engel, nicht?
wir fühlen, was nicht zu beschreiben ist
wir tun, was nicht zu verstehen ist

wir schweben durch räume
die nicht zu sehen sind
wir haben träume
die nicht zu leben sind

wir sind engel nicht
wir beschreiben, was wir nie fühlen
wir verstehen, was wir nie tun

wir leben in räumen,
die uns beengen
wir ignorieren träume,
weil sie nicht wirklich werden

wir sind menschen doch
sind gottes kinder
sind klein
doch wachsen wir
und lieben
und lernen
zu fliegen

doch sind wir menschen
unser eigen kreation
lassen leben
lassen lieben
manchmal können
seelen fliegen

wir sind menschen
wenn wir denken
wenn wir lieben
sind wir engel

Egos Monolog

Rubrik(en): Gedichte. Veröffentlicht am 7. August 2006 um 1:09 Uhr.

Ich diene Dir
Dein Leben lang
Deine Schritte
gehen wir zusammen

Ich kenne Dich
mein Leben lang
Deine Gedanken
sind mein Weg

Ich schätze Dich
mein Leben lang
Deine Kämpfe
sind mein Sinn

Ich diene Dir
bin der Welt
was sie erblickt
von Dir

Ich kenne Dich
bin Dein Teil
bin was Du willst
oder nicht

Ich schätze Dich
vor aller Welt
Dein sind meine Waffen
ist mein Leben

Ich brauche Dich
sonst wär’ ich nicht
kämpf’ jeden Kampf
um unser Leben

Ich bin Dein Schwert,
Dein Schild, Dein Roß
Bin Deine Stärke,
Dein Garant

Du bist mein Quell,
mein Elixier
bist meine Stärke
meine Kraft

Deine Furcht
ist mein Brot
Dein Zweifel
mein Saft

Bleib so
fürchte, zweifle, flieh
so kann ich Dich schätzen

Fürchte Dich!
um Deinetwillen
Fürchte Dich!
für Dich und mich

Bitte
fürchte Dich
für mich

Deine Furcht ist mein Leben.

Liebesdank

Rubrik(en): Gedichte. Veröffentlicht am 6. Januar 2006 um 12:00 Uhr.

ich danke dir
für all die zauber
für die welt voll phantasien
sie gaben hoffnung
waren festung
und quell von elegien

ich danke dir
fürs  weg-begleiten
für jedes wort, für jeden blick

ich danke dir
fürs aufbereiten
und für den weg zurück

ich danke dir
für deine hand
für deine kraft
für deinen mut

ich danke dir
für alle farben
alle düfte
alle glut

du bist mir bruder
bist mir schwester
bist mir muse
bist mir licht

ich kann dich fühlen
kann dich sehen
und sein die nebel
noch so dicht

du bist in mir
ich kann dich sehen
ich kann dich hören
tag um tag

du bist in mir
nie wirst du gehen
ich halt dich sicher
was auch kommen mag

in mir ist zauber
ist welt voll phantasien
sein sie dir hoffnung
sein dir festung
und raum deiner elegien