Adelheid

Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 28. Februar 2008 um 11:48 Uhr.

Adelheid hat braune Haut und weiße Haare. Sie hört gern Mozart und Jazz. Außerdem ist sie Veganerin und mag ihr Essen so frisch wie möglich. Leider hat sie nicht allzu oft Gelegenheit dazu, denn Adelheid arbeitet die meiste Zeit des Tages in einem großen Unternehmen der Lebensmittelbranche. Man kann sie schon als ein Workaholic bezeichnen; kaum ein Tag vergeht, an dem sie ihren Arbeitsplatz verlässt.

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Reise nach Rostock

Rubrik(en): Geschichten, les études, Reisenotizen. Veröffentlicht am 10. Februar 2008 um 11:44 Uhr.

Zum Samstag um neun Uhr aufzustehen ist schon ziemlich hart, vor allem, wenn man wie ich die ganze Woche schon zu wenig Schlaf gehabt hat. Naja, was man nicht alles tut. Dafür schaffe ich es pünktlich zum Zug; eine seltene Erfahrung: Züge spielend erreichen. Das fetzt, das werde ich mir merken.

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Das erwachte Deutschtum oder keine Angst vorm Deutschen Michel

Rubrik(en): Geschichten, Politik. Veröffentlicht am 8. Februar 2008 um 22:06 Uhr.

Hier gleich um die Ecke gibt’s den Hof- und Hausnazi: Eine glatzköpfige Fettbacke mit einer Reichkriegsflagge im Fenster und immer schön am ziehen. Sein Vati – ganz klar – mit Jogginghose und einem ich-war-früher-mal-weiß-Feinrippunterhemd. Eigentlich eine filmreife Klischeefamilie. Jedenfalls musste ich am Freitag folgende Situation erleben: Beim Nazi ist ja immer das Fenster auf, deswegen kann man sehen, was er macht. So. Nazi verlässt also die Wohnung, Vati geht erstmal mit der Zeitung unterm Arm um die Ecke. Unser deutscher Sohnemann verlässt mit seiner schicken Bomberjacke und Tarnfleckhose das Haus und reitet direkt beim Spätverkaufsasiaten seines Vertrauens ein, um wenige Augenblicke später mit einem schmackhaften Orangensaft im Tetrapak wieder herauszukommen. Derweil Vati vom Klo kommt und erstmal mürrisch guckt, wo der Bengel wieder gewesen ist.

Muss man nun als Normalgebliebener Angst vor diesen Gestalten Angst haben?

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Spams können richtig lustig sein

Rubrik(en): blog, Computer. Veröffentlicht am 5. Februar 2008 um 19:41 Uhr.

Normalerweise ist eine Betreffzeile wie die folgende nicht besonders bemerkenswert:

From: EyeCorrectionSurgery
To: xyz@abc.de
Subject: Wanting laser eye surgery?

Ist der Empfänger allerdings Fotograf, ist das schon ein bisschen fies.

Ich hätte da mal eine Frage…

Rubrik(en): Gedanken, Politik, Zeitgeist. Veröffentlicht am 29. Januar 2008 um 18:09 Uhr.

Gerade bekomme ich den neuesten Dienstagsbrief per Mail zugeschickt. Die Landtagswahl in Hessen bestimmt natürlich das Rundschreiben des Berliner Landesverbandes. Und selbstverständlich wird der große Vorsitzende wieder und wieder zitiert. Gleich die erste Überschrift lässt ihn von einer solidarischen Mehrheit für die SPD sprechen.

Das ist an mir vorbeigegangen. Bis jetzt.

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Geständnis

Rubrik(en): blog, putzig. Veröffentlicht am 29. Januar 2008 um 13:08 Uhr.

Gerade saß ich ganz unschuldig im Wohnzimmer und hatte ein Buch vor der Nase, dass ich mir seit ungefähr siebeneinhalb Jahren zu Gemüte führen will. Ich lese also fröhlich vor mich hin und auf einmal macht es PENG! und ich bin verliebt. Von einer Femtosekunde auf die nächste. Sie heißt Python und ist meine neue Lieblingsskriptsprache. :-)

Hallo. Mein Name ist Marcus und ich habe ein Problem…

Rubrik(en): blog, putzig. Veröffentlicht am 23. Januar 2008 um 18:50 Uhr.

Ich bin süchtig und die Sucht ist völlig außer Kontrolle.

Mir geht es wie Samson von der Rettungstruppe: Wenn ich es einmal in der Nase habe, ist es um mich geschehen.

Ja: Ich muss täglich Käse konsumieren, um über die Runden zu kommen und
Ja: Es ist mir völlig gleich, von welchem Tier und aus welchem Land das Zeug kommt, Hauptsache, es riecht nach Tier oder Stall.

Ja: Ich bin die Käse-Amy-Winehouse. (Nagut das ist jetzt übertrieben.)
Ich habe schon versucht, wieder zurück zur Wurst zu kommen, aber so sehr ich er auch versuchte, dem Drang nach schimmliger tierischer Muttermilch konnte ich nicht lange widerstehen.

An dieser Stelle ist es mir ein dringenstes Bedürfnis, dem Miescha dafür zu danken, dass er mir geholfen hat, mein Problem zu erkennen.

Denise in Ghana I – Tag 1

Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 21. Januar 2008 um 10:36 Uhr.

2 Uhr 55
Die Wecker klingeln. Ich ignoriere sie; außer atmen und schlafen ist es eh das Einzige, zu dem ich im Augenblick fähig bin.

2 Uhr 57
Mein Körper scheint etwas gemacht zu haben, die Wecker sind jedenfalls aus. Wäre ich nicht so müde, wäre ich jetzt hellauf begeistert von meinen vegetativen Fähigkeiten.

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Das Diktat der Großwetterlage

Rubrik(en): Gedanken. Veröffentlicht am 22. November 2007 um 12:46 Uhr.

Gerade habe ich eine Umfrage zu meinem Weinkonsum ausgefüllt und musste plötzlich erkennen, dass ich meine Präferenzen der Jahreszeit und Großwetterlage anpasse: Ist es eher kalt, wird der Wein dunkler und trockener; im Sommer hingegen trinke ich lieber einen fruchtigen Weißen. Ist der Sommer aber nass und kalt, wie der letzte, bleibe ich beim Roten.

Wie war das gleich mit dem freiheitlichen, selbstbestimmten Handeln?

Neuchâtel – Tag fünf

Rubrik(en): Reisenotizen. Veröffentlicht am 28. August 2007 um 8:45 Uhr.

8 Uhr 45

Der Wecker klingelt. Och nö. Aus.

Gestern war doch noch alles wunderbar? Warum geht es mir so dreckig? Was kann ich allein dagegen tun?

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