«Play»: Langsam fadet sich «Aaron» durch die Kopfhörer in mein Bewusstsein. «Sonnenbrille!» schießt es mir durch den Kopf und ich eile sie zu holen, damit ich im Hausflur bin, bevor der Beat beginnt. Ich berühre die erste Treppenstufe just als der Beat lostritt und wippe mich aus dem Haus. Die Brille ist zwar nicht ganz dem Wetter entsprechend, wohl aber meinem Gemüt. Sie schirmt mich ein wenig von der Realität ab, die Musik tut ihr übriges: Ich gleite durch mein eigenes Musikvideo. Wieder denke ich an meine Idee, einmal eine kleine Videokamera an die Sonnenbrille zu montieren und einfach aufs Geratewohl loszugehen. Mit der richtigen musikalischen Untermalung bestimmt eine preiswerte Möglichkeit Musikvideos zu generieren.
A day in life…
Veröffentlicht am 7. Juni 2009 um 19:49 UhrSchlagwort(e): Aber bitte mit Musik, Berlin, Das ist doch albern!, Ich plädiere auf geistige Abwesenheit, Keine Drogen. Ich wiederhole: Keine Drogen!, schön, Wahlen
Rubrik(en): Geschichten, les études
Lassi & ich
Veröffentlicht am 30. November 2008 um 17:37 UhrSchlagwort(e): Berlin, Deutsche Bahn, hipp, Hype, Selbstversuch, Straßenbahn Bus & Co, trendy
Rubrik(en): Geschichten, les études, Reisenotizen
Da steht es nun: Mein erstes Lassi. Am wohl seltsamsten Platz, den man sich für ein erstes Mal aussuchen kann: das BordBistro.
wie der Beginn eines schlechten sat1-Films…
Veröffentlicht am 15. Mai 2008 um 16:54 UhrSchlagwort(e): Ich plädiere auf geistige Abwesenheit, Murphy
Rubrik(en): Geschichten, les études
Der Spreewald – eine Wald-und-Wasser-Idylle für Spechte und Rentner.
Fast geräuschlos schiebt sich eine vollbesetzte Teutonengondola durch die Landschaft. Die tiefsinningen Gespräche der Omas und angeheirateten Großtanten haben sich auf ein Mindestmaß reduziert – wohl zur Freude der mitgebrachten Opas und Großonkel. Andächtig genießt man die Rufe eines fernen Kuckucks, schaut dem Specht beim Klettern in den Bäumen zu und freut sich still über kopulierende Libellen.
Single Point Of Failure
Veröffentlicht am 26. März 2008 um 10:06 UhrSchlagwort(e): Deutsche Bahn, Murphy
Rubrik(en): Geschichten, les études, Reisenotizen
Ein ganz gewöhnlicher Samstag am Vorabend des «Messiah Comback Day ». Wir sitzen im RegionalExpress von Dresden nach Leipzig. Ungewöhnlich ist nur, dass wir a) den geplanten Zug erreicht haben, wir b) niemanden zu besonderer Eile nötigen mussten und c) sogar schon das Ticket in der Tasche haben. Alles ist also wunderbar.
Reise nach Rostock
Veröffentlicht am 10. Februar 2008 um 11:44 UhrSchlagwort(e): Das ist doch albern!, Mecklenburg-Vorpommern
Rubrik(en): Geschichten, les études, Reisenotizen
Zum Samstag um neun Uhr aufzustehen ist schon ziemlich hart, vor allem, wenn man wie ich die ganze Woche schon zu wenig Schlaf gehabt hat. Naja, was man nicht alles tut. Dafür schaffe ich es pünktlich zum Zug; eine seltene Erfahrung: Züge spielend erreichen. Das fetzt, das werde ich mir merken.
Morgens halb zehn in Deutschland
Veröffentlicht am 7. Februar 2008 um 11:54 UhrSchlagwort(e): Berlin, schön
Rubrik(en): Geschichten, les études
Ich nutze die Gunst der Stunde und gehe zum lokalen Fitness-Dealer meines Vertrauens. Ich freue mich schon so richtig auf eine Stunde Knochenstrecken in ruhiger, entspannter Atmosphäre. Eigentlich hätten mir die zwei Turnbeutelträger vor der Haustür schon ein böses Omen sein sollen, doch ignorant wie ich nunmal bin gehe ich weiter. Am Tresen hat sich bereits eine Schlange gebildet. Mehr davon »
Warum man seine Siebensachen immer zusammenhalten sollte und Muttis toll sind
Veröffentlicht am 28. Januar 2008 um 12:58 UhrSchlagwort(e): Leipzig, Murphy, Schüler, Selbstversuch
Rubrik(en): Geschichten, les études
Vor einigen Jahren, in grauer Vorzeit, als unser Leben noch aus Schwarz-Weiß-Gedächtnislücken bestand, legte ich mein Abitur ab. Meine Schule stand auf der Abschussliste des Oberschulamtes. Soetwas kann man recht leicht erkennen: Die übrig gebliebenen Gymnasien durften das Wort «Gymnasium » im Titel führen, die anderen nicht. Wir hießen also «Robert-Koch-Schule, Gymnasium ». Damals sagte man uns, dass wir unser Abiturzeugnis unbedingt aufheben müssten, alles andere würde einen äußerst nervenaufreibenden Gewaltmarsch durch die Institutionen bedeuten. Aber mit fünf beglaubigten Kopien muss man doch noch nicht einmal sparsam umgehen, als frischgebackener Abiturient weiß man einfach, dass einen diese fünf Kopien bis zur Rente begleiten werden: Ein Zeugnis für die Uni und eins für den Arbeitgeber. Vielleicht noch eins für die Rente. Da wir aber sowieso mit 40 Jahren in Rente werden gehen können, um von den Zinsen unserer angehäuften Reichtümer zu leben, können wir uns das eigentlich auch sparen. Tja und der Rest ist für die Enkel zum Papierflieger basteln.
Punk never dies
Veröffentlicht am 9. Dezember 2007 um 10:50 UhrSchlagwort(e): Aber bitte mit Musik, hipp, Leipzig, nachdenken, nachgedacht, Schüler, trendy
Rubrik(en): Geschichten, les études
Punk: Aufbegehrende Jugendliche, die versuchen, sich dem Mainstream zu entziehen, indem sie die Sprache ihrer Vorgeneration auf eine Verwandlungsreise mitnehmen und sich durch einen Ewig-Anti-Mainstream-Look vom Establishment abgrenzen. Wie erfolgreich dieses Vorhaben ist, kann nur die Zeit beantworten. Mehr davon »






