Auszeit

Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 21. August 2009 um 14:09 Uhr.

Ich trete ins Freie, entzünde meine Zigarette, nehme einen ersten tiefen Zug, schaue mich um. Der Himmel hängt grau überm Land und lässt einen Mittagsregen niedergehen. Ich laufe los, der Asphalt löst sich nur ungern von der Wärme der Vortage, wärmt dafür meine Füsse, in den Rinnsteinen liegen weggefegte Kiesel. Mehr davon »

Wieder in Berlin

Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 19. August 2009 um 12:53 Uhr.

20 Uhr 44. Drei Flaschen vorzüglichen Rieslings im Gepäck treffe ich im Neuköllner Epizentrum der studentischen Feierlaune meines Matrikeljahres ein. Johanna mit den frisch gewaschenen Haaren öffnet die Tür, Laura muss noch malochen. Eine muss schließlich das Geld verdienen.

20 Uhr 45. Vom vielen Reden sind uns die Kehlen ganz trocken und rau. Um unserer Selbst willen suchen wir fieberhaft nach Lösungen, Johanna hat Weißen im Kühlschrank gefunden, der wird zur ersten Hilfsmaßnahme erklärt.

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A day in life…

Rubrik(en): Geschichten, les études. Veröffentlicht am 7. Juni 2009 um 19:49 Uhr.

«Play»: Langsam fadet sich «Aaron» durch die Kopfhörer in mein Bewusstsein. «Sonnenbrille!» schießt es mir durch den Kopf und ich eile sie zu holen, damit ich im Hausflur bin, bevor der Beat beginnt. Ich berühre die erste Treppenstufe just als der Beat lostritt und wippe mich aus dem Haus. Die Brille ist zwar nicht ganz dem Wetter entsprechend, wohl aber meinem Gemüt. Sie schirmt mich ein wenig von der Realität ab, die Musik tut ihr übriges: Ich gleite durch mein eigenes Musikvideo. Wieder denke ich an meine Idee, einmal eine kleine Videokamera an die Sonnenbrille zu montieren und einfach aufs Geratewohl loszugehen. Mit der richtigen musikalischen Untermalung bestimmt eine preiswerte Möglichkeit Musikvideos zu generieren.

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Wenn der Morgen erwacht

Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 15. Mai 2009 um 15:15 Uhr.

…und man selbst nicht wieder erwachen möchte. Nie wieder!

Sich vielleicht überlegt, wie die letzten Stunden vor dem Dahinraffen in Morpheus’ Reich ausgesehen haben und plötzlich ein sehr ungutes Gefühl bekommt. Mehr davon »

Lassi & ich

Rubrik(en): Geschichten, les études, Reisenotizen. Veröffentlicht am 30. November 2008 um 17:37 Uhr.

Da steht es nun: Mein erstes Lassi. Am wohl seltsamsten Platz, den man sich für ein erstes Mal aussuchen kann: das BordBistro.

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Whenever life gets you down, Mrs. Brown…

Rubrik(en): Geschichten, Reisenotizen. Veröffentlicht am 7. Oktober 2008 um 11:10 Uhr.

9 Uhr 40

Ich verlasse das Haus mit der üblichen Zehn- Minuten- Verspätung. Eigentlich kann ich das garnicht mehr sagen. Zehn Minuten früher zu gehen würde Stress bedeuten. Zehn Minuten eher aufzustehen… Naja, ich bin schon froh, dass ich mich meiner Wunschaufstehzeit annähere. Egal. Ich verlasse das Haus und habe eine Zeitung.

Grausames, gemeines Leben: 0
Marcus: 1

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Ein deutliches Zeichen für Urlaub ist II | Das Universum schlägt zu

Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 25. Juni 2008 um 9:14 Uhr.

Eigentlich hat der Tag recht gut begonnen: Obwohl ich recht angetrunken erst kurz nach zwei Uhr ins Bett gekommen bin, entsteige ich selbigem in Rekordzeit. Waschen, essen, Mails checken, kurzum: all das, was einen werktätigen Morgen ausmacht, macht mir trotzallem nichts aus. Ich öffne einem Werbungsmenschen die Tür, damit er meinen Briefkasten mit unnützen Sachen zumüllen kann und habe meine erste gute Tat vollbracht.

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Punks not dead. Ich möchte aber bitte, dass ihr alle tot geht.

Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 25. Mai 2008 um 19:05 Uhr.

Ich hasse Punks mit Hunden. Nicht alle. Nur diese offensiv-aggressiven Ekelpunks, die sich am Ostbahnhof herumtreiben. Ja, ich hasse sie. Aus meinem tiefsten Inneren heraus. Bis zu den Zehenspitzen, so tief.

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Dieses wunderbare «Zuhause-Gefühl»

Rubrik(en): Geschichten. Veröffentlicht am 24. Mai 2008 um 22:03 Uhr.

Es ist schon irgendwie seltsam: Da wohnt man seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr daheim bei den Eltern, fühlt sich hinreichend wohl, bezeichnet den Wohnort Berlin als sein Zuhause und doch gibt es diese Momente, wo man von einem wunderbaren «Zuhause-Gefühl» durchströmt wird und sich für einen Augenblick fragt: Was willst Du eigentlich hier?

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wie der Beginn eines schlechten sat1-Films…

Rubrik(en): Geschichten, les études. Veröffentlicht am 15. Mai 2008 um 16:54 Uhr.

Der Spreewald – eine Wald-und-Wasser-Idylle für Spechte und Rentner.

Fast geräuschlos schiebt sich eine vollbesetzte Teutonengondola durch die Landschaft. Die tiefsinningen Gespräche der Omas und angeheirateten Großtanten haben sich auf ein Mindestmaß reduziert – wohl zur Freude der mitgebrachten Opas und Großonkel. Andächtig genießt man die Rufe eines fernen Kuckucks, schaut dem Specht beim Klettern in den Bäumen zu und freut sich still über kopulierende Libellen.

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