Augen

Veröffentlicht am 13. März 2010 um 21:54 Uhr
Schlagwort(e):  ,
Rubrik(en): Gedichte

dunkel, schwarz fast.
ohne glanz leuchten.
sprechen, erzählen…
nichts. und doch.

100212

Collage

Veröffentlicht am 10. März 2010 um 16:35 Uhr
Schlagwort(e):  , ,
Rubrik(en): Gedichte, les études
Living in a world of dreams France Joli – Come To Me
We’re fated to pretend
 
MGMT – Time To Pretend
Looking for the answer The Killers – Human
Although the words are wrong
 
Blur – The Universal
All the words have been spoken and the prophecy fulfilled Billy Joel – Got To Begin Again
Just what the truth is, I can’t say anymore
 
Moody Blues – Nights in White Satin
I’ve finally come to realize Marit Bergman – Julia
Well, everybody hurts sometimes.
 
R.E.M. – Everybody Hurts
In the gaps, inbetween words Maximo Park – Girls Who Play Guitars
Did I have to make mistakes?
 
Danny Wilson – Mary’s Prayer
For years and years and years and years The Fray – You Found Me
Wonder why the right words never come
 
Eagles – Tequila Sunrise
How long should I stay? Stars – Midnight Coward
How can I go on?
 
Freddie Mercury & Montserrat Caballé – How Can I Go On
No I don’t wanna battle from beginning to end Coldplay – Death and All His Friends
Don’t wanna fight, don’t wanna die
 
The Arcade Fire – Intervention
No i’m not sure if i could handle that Miss Li – Seems Like We Lost It
Though I battle blind.
 
Amy Winehouse – Love Is A Losing Game
I listened to the night time breeze Hercules And Love Affair – This Is My Love
Now I’m smoking cigarettes and I strive for purity
 
Tom Waits – Grapefruit Moon
On that midnight train to Georgia Gladys Knight & the Pips – Midnight Train To Georgia
I found a little piece of you
 
Miss Li – Seems like we lost it
It can warm your lonely nights Randy Crawford – You Might Need Somebody
when you are near
 
Camouflage – Love is a shield
It’s a miracle Queen – The Miracle
You will only get it once Joel Alme – You Will Only Get It Once

100208

Am Meer

Veröffentlicht am 15. Februar 2010 um 18:30 Uhr
Schlagwort(e):  , ,
Rubrik(en): Gedichte

Dichter Dunst hochhängender
Wolkendecken will wohl wirklich
die so schön strahlende Sonne
ungestraft übertünchen.

Dicht drängt er eine
weiße Wolkenschicht
scheinheilig hoch
über unserm
unberührten goldgelben
Sandstrand.

Doch die
so schön strahlende Sonne
- ein ewiges Einzelkind -
kennt keine Konkurrenz

Es eilen stark-sanft-stark
wehende Winde um Übleres
- einen todtraurigen Tag etwa -
von vornherein zu zeitigen.

Ergänzend erwärmt
die so schön strahlende Sonne
das darbende Meer mit
ihrer innigen
leidenschaftlichen Liebe.

Dieses dankt ihr,
indem es eifrig
das dunstfreie Firmament feierlich
mit meisterhaft
blauer Brillanz begrüßt.

Inzwischen ist unser
unberührter goldgelber Sandstrand
von vielen Bewunderern
bevölkert.

Sie saugen jenes… ja
bisweilen Bizarre
in ihr Innerstes auf.
Möglicherweise möchte
jetzt jeder einfach eine
Bräunung bekommen.

Die mit Menschen durchdrungene
See säuselt sanft
süße Geschichten gestriger
Zeiten. Zum Zuhören kommt kaum
einer. Eigentlich wollen wir
bloß baden. Einer Erzählung
in inzwischen alt anheimelnden
Klängen kann kein Mensch mehr
folgen. Frustriert macht Meer
was wir wirklich wollen:
Wellen.

050710

Alliterationen zum Valentinstag

Veröffentlicht am 14. Februar 2010 um 16:55 Uhr
Schlagwort(e):  , , ,
Rubrik(en): Gedichte

Sanft salziges Schmachten schafft
wilde Wut. Wollüstig will
eine egoistisch-einnehmende, einfach
kindsköpfig kontrollierte Kicherkaskade
durch dreiste Dunkelheit deprimieren.
Aber angesichts aufrichtig abgöttischer
Liebe lacht Leben lauthals.
Noch nichtigere Narreteien nagen,
von Vielbesserfühlerei völlig verkümmert, vergeblich
am als allgemein als Allerstärksten
bekannten, beiläufig bisweilen Brust
genannten, genau genommen glühendes,
heiliges Herz heißendes Himmelsstück
im Inneren. Immer inniger ist
dieses durch direkten Druck der
langsamen Leidenschaften, lieblich-leichtfüßig
gewordener Gesten, glamourös gewachsener
Seilschaften sowie sensibler Stimmungen
geworden. Genau genommen
hat heute hier heimlich
ein einfacher, eigens entwicklter
plötzlich passierter Putsch plausibel
die derzeitige Demoskopie durchaus
bewiesen. Bekanntermaßen befehlen bei
Verstandessachen Verstandeskräfte. Vielleicht verfügen
aber auch Andere – Außenstehende -
über übungsreiche, übernatürliche – übrigens
friedfertige – Fähigkeiten?
Doch diesem Diktat darf
keiner kleine Kummer klagen.
Freiheit fürs Fühlen!
Demut dem Denken!

von innen

Veröffentlicht am 11. Juni 2009 um 15:55 Uhr
Schlagwort(e):  
Rubrik(en): Gedichte

Bin in mir drinnen
dringe tief in mich ein
Kann mich nicht verlieren
bin doch hier zum Einsam sein

Bin in mir drinnen
wo ich mich tiefer nicht spür
Mit all meinen Sinnen
finde ich vor mir Gehör

Bin in mir drinnen
am innersten Ort
Dumpf klingt das Außen hier
klar mein Wort

Bin in mir drinnen
nehme mich in mir auf
Beladen ohne Last
beginnt der nächste Lauf

Nachtgespenst

Veröffentlicht am 4. Mai 2008 um 3:54 Uhr
Schlagwort(e):  
Rubrik(en): Gedichte

Fast konnt’ ich’s zum Momente sagen
Doch dann
Einschlag
Hinuntersacken
Aufschlag
Platzen
Fließendrot
Hilfloses Entsetzen
Inmitten Normalität
Anrufen
Helfen
Reden
von beängstigender Realität

Lebe ich in andren Welten?
Sehe ich nicht, dass das geschieht?
Wo spielt das Leben,
wo seine Bühne?
Dass meines sowas selten sieht?

Schweigen
Um Fassung ringen
In der unfassbaren Welt
Kein Halten
Bloßes Treiben
Muss weg
Wo mich nichts mehr hält

Göttliche Lektion

Veröffentlicht am 3. Mai 2008 um 13:11 Uhr
Schlagwort(e):
Rubrik(en): Gedichte

Seltsam. Soeben durchströmen mich die Worte und ich kann sie kaum fassen noch schreiben, doch dann steht plötzlich die Zeile «hab für euch hierher gefunden» auf dem Weiß und augenblicklich versiegt der Strom ob meiner Anmaßung.

Doch, die Gnade kommet wieder
und durchströmt mich hin zum Schluß,
damit keines ihrer Lieder
ungeendet leben muss. Mehr davon »

Engel

Veröffentlicht am 1. September 2006 um 13:26 Uhr
Schlagwort(e):  
Rubrik(en): Gedichte

wir sind engel, nicht?
wir fühlen, was nicht zu beschreiben ist
wir tun, was nicht zu verstehen ist

wir schweben durch räume
die nicht zu sehen sind
wir haben träume
die nicht zu leben sind

wir sind engel nicht
wir beschreiben, was wir nie fühlen
wir verstehen, was wir nie tun

wir leben in räumen,
die uns beengen
wir ignorieren träume,
weil sie nicht wirklich werden

wir sind menschen doch
sind gottes kinder
sind klein
doch wachsen wir
und lieben
und lernen
zu fliegen

doch sind wir menschen
unser eigen kreation
lassen leben
lassen lieben
manchmal können
seelen fliegen

wir sind menschen
wenn wir denken
wenn wir lieben
sind wir engel

Egos Monolog

Veröffentlicht am 7. August 2006 um 1:09 Uhr
Schlagwort(e):  
Rubrik(en): Gedichte

Ich diene Dir
Dein Leben lang
Deine Schritte
gehen wir zusammen

Ich kenne Dich
mein Leben lang
Deine Gedanken
sind mein Weg

Ich schätze Dich
mein Leben lang
Deine Kämpfe
sind mein Sinn

Ich diene Dir
bin der Welt
was sie erblickt
von Dir

Ich kenne Dich
bin Dein Teil
bin was Du willst
oder nicht

Ich schätze Dich
vor aller Welt
Dein sind meine Waffen
ist mein Leben

Ich brauche Dich
sonst wär’ ich nicht
kämpf’ jeden Kampf
um unser Leben

Ich bin Dein Schwert,
Dein Schild, Dein Roß
Bin Deine Stärke,
Dein Garant

Du bist mein Quell,
mein Elixier
bist meine Stärke
meine Kraft

Deine Furcht
ist mein Brot
Dein Zweifel
mein Saft

Bleib so
fürchte, zweifle, flieh
so kann ich Dich schätzen

Fürchte Dich!
um Deinetwillen
Fürchte Dich!
für Dich und mich

Bitte
fürchte Dich
für mich

Deine Furcht ist mein Leben.

Liebesdank

Veröffentlicht am 6. Januar 2006 um 12:00 Uhr
Schlagwort(e):  ,
Rubrik(en): Gedichte

ich danke dir
für all die zauber
für die welt voll phantasien
sie gaben hoffnung
waren festung
und quell von elegien

ich danke dir
fürs  weg-begleiten
für jedes wort, für jeden blick

ich danke dir
fürs aufbereiten
und für den weg zurück

ich danke dir
für deine hand
für deine kraft
für deinen mut

ich danke dir
für alle farben
alle düfte
alle glut

du bist mir bruder
bist mir schwester
bist mir muse
bist mir licht

ich kann dich fühlen
kann dich sehen
und sein die nebel
noch so dicht

du bist in mir
ich kann dich sehen
ich kann dich hören
tag um tag

du bist in mir
nie wirst du gehen
ich halt dich sicher
was auch kommen mag

in mir ist zauber
ist welt voll phantasien
sein sie dir hoffnung
sein dir festung
und raum deiner elegien