dunkel, schwarz fast.
ohne glanz leuchten.
sprechen, erzählen…
nichts. und doch.
100212
dunkel, schwarz fast.
ohne glanz leuchten.
sprechen, erzählen…
nichts. und doch.
100212
| Living in a world of dreams | France Joli – Come To Me |
| We’re fated to pretend |
MGMT – Time To Pretend |
| Looking for the answer | The Killers – Human |
| Although the words are wrong |
Blur – The Universal |
| All the words have been spoken and the prophecy fulfilled | Billy Joel – Got To Begin Again |
| Just what the truth is, I can’t say anymore |
Moody Blues – Nights in White Satin |
| I’ve finally come to realize | Marit Bergman – Julia |
| Well, everybody hurts sometimes. |
R.E.M. – Everybody Hurts |
| In the gaps, inbetween words | Maximo Park – Girls Who Play Guitars |
| Did I have to make mistakes? |
Danny Wilson – Mary’s Prayer |
| For years and years and years and years | The Fray – You Found Me |
| Wonder why the right words never come |
Eagles – Tequila Sunrise |
| How long should I stay? | Stars – Midnight Coward |
| How can I go on? |
Freddie Mercury & Montserrat Caballé – How Can I Go On |
| No I don’t wanna battle from beginning to end | Coldplay – Death and All His Friends |
| Don’t wanna fight, don’t wanna die |
The Arcade Fire – Intervention |
| No i’m not sure if i could handle that | Miss Li – Seems Like We Lost It |
| Though I battle blind. |
Amy Winehouse – Love Is A Losing Game |
| I listened to the night time breeze | Hercules And Love Affair – This Is My Love |
| Now I’m smoking cigarettes and I strive for purity |
Tom Waits – Grapefruit Moon |
| On that midnight train to Georgia | Gladys Knight & the Pips – Midnight Train To Georgia |
| I found a little piece of you |
Miss Li – Seems like we lost it |
| It can warm your lonely nights | Randy Crawford – You Might Need Somebody |
| when you are near |
Camouflage – Love is a shield |
| It’s a miracle | Queen – The Miracle |
| You will only get it once | Joel Alme – You Will Only Get It Once |
100208
Dichter Dunst hochhängender
Wolkendecken will wohl wirklich
die so schön strahlende Sonne
ungestraft übertünchen.
Dicht drängt er eine
weiße Wolkenschicht
scheinheilig hoch
über unserm
unberührten goldgelben
Sandstrand.
Doch die
so schön strahlende Sonne
- ein ewiges Einzelkind -
kennt keine Konkurrenz
Es eilen stark-sanft-stark
wehende Winde um Übleres
- einen todtraurigen Tag etwa -
von vornherein zu zeitigen.
Ergänzend erwärmt
die so schön strahlende Sonne
das darbende Meer mit
ihrer innigen
leidenschaftlichen Liebe.
Dieses dankt ihr,
indem es eifrig
das dunstfreie Firmament feierlich
mit meisterhaft
blauer Brillanz begrüßt.
Inzwischen ist unser
unberührter goldgelber Sandstrand
von vielen Bewunderern
bevölkert.
Sie saugen jenes… ja
bisweilen Bizarre
in ihr Innerstes auf.
Möglicherweise möchte
jetzt jeder einfach eine
Bräunung bekommen.
Die mit Menschen durchdrungene
See säuselt sanft
süße Geschichten gestriger
Zeiten. Zum Zuhören kommt kaum
einer. Eigentlich wollen wir
bloß baden. Einer Erzählung
in inzwischen alt anheimelnden
Klängen kann kein Mensch mehr
folgen. Frustriert macht Meer
was wir wirklich wollen:
Wellen.
050710
Sanft salziges Schmachten schafft
wilde Wut. Wollüstig will
eine egoistisch-einnehmende, einfach
kindsköpfig kontrollierte Kicherkaskade
durch dreiste Dunkelheit deprimieren.
Aber angesichts aufrichtig abgöttischer
Liebe lacht Leben lauthals.
Noch nichtigere Narreteien nagen,
von Vielbesserfühlerei völlig verkümmert, vergeblich
am als allgemein als Allerstärksten
bekannten, beiläufig bisweilen Brust
genannten, genau genommen glühendes,
heiliges Herz heißendes Himmelsstück
im Inneren. Immer inniger ist
dieses durch direkten Druck der
langsamen Leidenschaften, lieblich-leichtfüßig
gewordener Gesten, glamourös gewachsener
Seilschaften sowie sensibler Stimmungen
geworden. Genau genommen
hat heute hier heimlich
ein einfacher, eigens entwicklter
plötzlich passierter Putsch plausibel
die derzeitige Demoskopie durchaus
bewiesen. Bekanntermaßen befehlen bei
Verstandessachen Verstandeskräfte. Vielleicht verfügen
aber auch Andere – Außenstehende -
über übungsreiche, übernatürliche – übrigens
friedfertige – Fähigkeiten?
Doch diesem Diktat darf
keiner kleine Kummer klagen.
Freiheit fürs Fühlen!
Demut dem Denken!
Bin in mir drinnen
dringe tief in mich ein
Kann mich nicht verlieren
bin doch hier zum Einsam sein
Bin in mir drinnen
wo ich mich tiefer nicht spür
Mit all meinen Sinnen
finde ich vor mir Gehör
Bin in mir drinnen
am innersten Ort
Dumpf klingt das Außen hier
klar mein Wort
Bin in mir drinnen
nehme mich in mir auf
Beladen ohne Last
beginnt der nächste Lauf
Fast konnt’ ich’s zum Momente sagen
Doch dann
Einschlag
Hinuntersacken
Aufschlag
Platzen
Fließendrot
Hilfloses Entsetzen
Inmitten Normalität
Anrufen
Helfen
Reden
von beängstigender Realität
Lebe ich in andren Welten?
Sehe ich nicht, dass das geschieht?
Wo spielt das Leben,
wo seine Bühne?
Dass meines sowas selten sieht?
Schweigen
Um Fassung ringen
In der unfassbaren Welt
Kein Halten
Bloßes Treiben
Muss weg
Wo mich nichts mehr hält
Seltsam. Soeben durchströmen mich die Worte und ich kann sie kaum fassen noch schreiben, doch dann steht plötzlich die Zeile «hab für euch hierher gefunden» auf dem Weiß und augenblicklich versiegt der Strom ob meiner Anmaßung.
Doch, die Gnade kommet wieder
und durchströmt mich hin zum Schluß,
damit keines ihrer Lieder
ungeendet leben muss. Mehr davon »
wir sind engel, nicht?
wir fühlen, was nicht zu beschreiben ist
wir tun, was nicht zu verstehen ist
wir schweben durch räume
die nicht zu sehen sind
wir haben träume
die nicht zu leben sind
wir sind engel nicht
wir beschreiben, was wir nie fühlen
wir verstehen, was wir nie tun
wir leben in räumen,
die uns beengen
wir ignorieren träume,
weil sie nicht wirklich werden
wir sind menschen doch
sind gottes kinder
sind klein
doch wachsen wir
und lieben
und lernen
zu fliegen
doch sind wir menschen
unser eigen kreation
lassen leben
lassen lieben
manchmal können
seelen fliegen
wir sind menschen
wenn wir denken
wenn wir lieben
sind wir engel
Ich diene Dir
Dein Leben lang
Deine Schritte
gehen wir zusammen
Ich kenne Dich
mein Leben lang
Deine Gedanken
sind mein Weg
Ich schätze Dich
mein Leben lang
Deine Kämpfe
sind mein Sinn
Ich diene Dir
bin der Welt
was sie erblickt
von Dir
Ich kenne Dich
bin Dein Teil
bin was Du willst
oder nicht
Ich schätze Dich
vor aller Welt
Dein sind meine Waffen
ist mein Leben
Ich brauche Dich
sonst wär’ ich nicht
kämpf’ jeden Kampf
um unser Leben
Ich bin Dein Schwert,
Dein Schild, Dein Roß
Bin Deine Stärke,
Dein Garant
Du bist mein Quell,
mein Elixier
bist meine Stärke
meine Kraft
Deine Furcht
ist mein Brot
Dein Zweifel
mein Saft
Bleib so
fürchte, zweifle, flieh
so kann ich Dich schätzen
Fürchte Dich!
um Deinetwillen
Fürchte Dich!
für Dich und mich
Bitte
fürchte Dich
für mich
Deine Furcht ist mein Leben.
ich danke dir
für all die zauber
für die welt voll phantasien
sie gaben hoffnung
waren festung
und quell von elegien
ich danke dir
fürs weg-begleiten
für jedes wort, für jeden blick
ich danke dir
fürs aufbereiten
und für den weg zurück
ich danke dir
für deine hand
für deine kraft
für deinen mut
ich danke dir
für alle farben
alle düfte
alle glut
du bist mir bruder
bist mir schwester
bist mir muse
bist mir licht
ich kann dich fühlen
kann dich sehen
und sein die nebel
noch so dicht
du bist in mir
ich kann dich sehen
ich kann dich hören
tag um tag
du bist in mir
nie wirst du gehen
ich halt dich sicher
was auch kommen mag
in mir ist zauber
ist welt voll phantasien
sein sie dir hoffnung
sein dir festung
und raum deiner elegien