Zur Gauck-Kritik

Veröffentlicht am 21. Februar 2012 um 2:10 Uhr
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Die Reaktionen im Netz auf die Nominierung Joachim Gaucks haben mich auf zweierlei Weise entsetzt.

Einerseits war die Schnelligkeit, mit der die Kritik die Öffentlichkeit erreichte, auf eine negative Art beeindruckend. Es drängt sich mir der Eindruck auf, dass einige bereits vorbereitete Gedanken unmittelbar nach der Nominierungspressekonferenz veröffentlicht wurden. Gleichzeitig stellt sich mir dabei die Frage, weshalb diese Gedanken nicht bereits im Findungsprozess veröffentlicht wurden, als sie vielleicht etwas hätten beeinflussen können.

Andererseits hat mich die Vehemenz, mit der diese Gedanken vorgetragen wurden, entsetzt. Polemik ist eine Sache, Böswilligkeit etwas anderes. In der aktuellen Situation einen Präsidentschaftskandidaten derart zu verfemen, ist mindestens fragwürdig.

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob die Kritik wirklich auf die Person Joachim Gauck abzielt, oder vielmehr auf das »Machtkartell«, das ihn nominierte. Sicherlich mag es einigen nicht gefallen, dass sich Teile der Opposition mit der Regierungskoalition verbünden — unter Ausschluss der fünften im Bundestag vertretenen Partei. Mir gefällt das auch nicht und es wäre mir lieber gewesen, dass alle staatstragenden Parteien gemeinsam an einem Tisch gesessen hätten. In diesem Sinne teile ich die von Gregor Gysi vorgetragene Kritik. Dass das »Machtkartell« aus einer vermeintlich linksökologischen Opposition und einer vermeintlich konservativ-neoliberalen Koalition offenbar sauer aufstößt, kann ich auch verstehen. Doch hierbei geht es viel weniger um einzelne ideologische Fragen, als vielmehr darum, dass das höchste Verfassungsorgan selbst geschützt werden muss. Dies wurde getan und zwar von einer Allianz aus fünf Parteien, die etwa elfhundert der zwölfhundert Sitze der Bundesversammlung teilen. Das sind also die wesentlichen staatstragenden Parteien.

In dieses Bild passt Joachim Gauck als perfekte Zielscheibe einer Stellvertreterkritik. Er stellt sich selbst als konservativ und liberal dar. Und links. Nun, einem Theologen vorzuwerfen, er sei konservativ, ist billig. Liberal wird von jenen, die jetzt kritisieren, ausschließlich als neoliberal interpretiert. Damit spielen sie dem Neoliberalismus allerdings in die Hände, denn es ist der Neoliberalismus, der das Bild heutigen Liberalismus gezeichnet hat. Liberalismus meint aber viel mehr als diese eine Interpretation. Die Kritiker verkennen das. Die Piratenpartei identifiziert sich übrigens auch als liberale Partei. Allerdings als sozialliberale. Auch das ist eine Spielart des Liberalismus. Die FDP war auch einmal eine sozialliberale Partei. Vertreter der Bürgerrechtsbewegungen findet man in den Koalitions- wie Oppositionsparteien sämtlicher Parlamente der Bundesrepublik (die NPD ausgenommen). Wer sich für die Freiheit und die Rechte des Einzelnen einsetzt, handelt nach liberalen Grundsätzen. Ergo: Joachim Gauck ist nicht notwendigerweise ein Neoliberaler.

Den schlimmsten Fehler hat Joachim Gauck allerdings begangen, als er sich als links bezeichnete. Das passt so überhaupt nicht in die ideologischen Kategorisierung, wenn einer daherkommt und sich allen drei Ideologien zugehörig fühlt. Doch es ist möglich. Nicht allein weil Joachim Gauck es von sich behauptet. Man kann durchaus die Rechte des Einzelnen verteidigen, indem man sozialpolitische Forderungen stellt. Chancengerechtigkeit ist dabei ein treffendes Stichwort. Man kann auch konservativ sein und sozial denken. Heiner Geißler tut das zum Beispiel.

Der Affront, der Gauck sich leistete, war folgender. Die Konservativen bestellen ihr politisches Feld, die Liberalen ihres und die Linken haben auch eins. Nun ist es aber so, dass die Grünen auf allen drei Feldern gleichermaßen aktiv sind. Außerdem überschneiden sich die Felder der Sozialdemokratie mit denen der Konservativen; das wird als die bürgerliche Mitte bezeichnet. Aber die Sozialdemokratie und die Linkspartei bestellen auch ein Feld. Es ist nur nicht ganz klar, wieviel jedem gehört, die Linkspartei hat zumindest das Gefühl, es stünde ihr mehr zu. Plötzlich taucht ein Joachim Gauck auf, den ein aus seiner Biografie begründeter Dissens mit Teilen der Linkspartei verbindet. Dieser Joachim Gauck lässt sich problemlos ins Lager der ewigen Besserwisser stecken, zu den Wessis eben. Diese Wessis sind die Regierungskoalition, die Opposition und die Kirchen. Dass die Kanzlerin einen ostdeutschen Hintergrund und Wahlkreis hat, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle, denn sie agiert nicht ostdeutsch, sie will kein passives Opfer sein. So wie dieser Joachim Gauck, der dann auch noch sagt, er sei links. Das macht er mit der derselben Selbstverständlichkeit, mit der er sagt, er sei konservativ und liberal. Auf einmal steht also direkt auf dem Acker der Linkspartei ein Konservativer, der gleichzeitig auch »Kommunistenjäger« ist, und sagt: »Ich bin der Neue, ich komme jetzt öfter.« Offenbar geht es also um Verteilungskämpfe. Für die entsprechenden Kohorten der Linkspartei ist das ein Frontalangriff auf die eigene Identität, deren Deutungshoheit sie immer weniger verteidigen können. Zumal Gauck seit Beginn seiner politischen Laufbahn gegen deren Anspruch über die Deutungshoheit angeht. Hier geht es um die Deutung dessen, was links ist und auch, was die Geschichte der DDR angeht. Für Gauck ist klar, dass die DDR ein Unrechtsstaat war und er lässt in diesem Punkt auch nicht mit sich reden. Seine Definition von Mittäterschaft halte ich für zu weit gefasst, dennoch bin ich der Ansicht, dass man unbedingt gegen das Verdrängen und Vergessen angehen muss. Und hier ähneln sich die Debatten und Argumente über die NS-Zeit und über die DDR. Allein das macht mir schon Bauchschmerzen. Es ist nur allzu verständlich, dass man als Mensch lieber auf der richtigen Seite der Geschichte stehen möchte und deshalb ist es für manche so wichtig, die NS-Zeit nicht zu vergessen, die DDR aber schon. Doch wie es aussieht, ist es möglich, auf beiden Seiten gleichzeitig zu stehen. Auch das ist eine wichtige Lehre aus der Geschichte: Das Gegenteil des Bösen ist nicht notwendigerweise das Gute.

Daher kommen die Reflexe prompt: Gauck sei ein Verteidiger der Hartz-Gesetze. In diesem Zusammenhang taucht hin und wieder ganz gern »Verelendung« auf. Für deutsche Maßstäbe mag das wohl so sein, allerdings ist Verelendung kaum steigerungsfähig. Wenn ich an Griechenland oder Spanien denke, dann weiß ich nicht, wie ich die dortigen sozialen Verschlechterungen beschreiben soll, wenn schon Hartz-IV eine Verelendung darstellt. Von Zuständen außerhalb des Kontinentes ganz zu schweigen. Auch verharmlose Gauck als Unterzeichner der Prager Erklärung den Holocaust. Allerdings unterstreicht Punkt 7 dieser Erklärung das genaue Gegenteil. Ferner wird ihm attestiert, dass er Sarrazins Behauptungen unterstützen würde. Wenn man nur einen Satz herausgreift, mag dies den Anschein erwecken. Liest man allerdings ein paar Sätze mehr, so wird sehr schnell klar, dass Gauck Sarrazin keineswegs einen Freibrief ausgestellt hat. Das wohl einzige Argument, das beide diesbezüglich teilen lautet: Die Integration läuft nicht so wie sie sollte. Etwas aktueller wird es, wenn es um Occupy geht. Die fände er wohl albern. Auch das ist nur die halbe Wahrheit: Die Vorstellung, eine marktfreie Ordnung löse all unsere Probleme, sei romantisch. Angesichts der vielen Dagegen-Postitionen, die Occupy vertritt, kann dies kaum als Komplettablehnung verstanden werden.

Schließlich war da noch die Sache mit der Freiheit und dem Terrorismus. Da sagte Gauck zwei interessante Dinge. »Wenn der Staat Rechte beschneidet, dann muss es verhältnismäßig sein. Ich will tragfähige Belege, was das Ganze bringt.« Das kann man vielseitig interpretieren. Daran kann man etwas auszusetzen haben, muss man aber nicht. »Sie [Ströbele] müssen wissen, dass etwa die Speicherung von Telekommunikationsdaten nicht der Beginn eines Spitzelstaates ist.« Auch das ist richtig, aber sehr zynisch: Ein Spitzelstaat ist auf Spitzel angewiesen. Die Speicherung von Telekommunikationsdaten verläuft hingegen automatisch. Wie Joachim Gauck diese Aussagen, vor allem die Letzte, mit seiner Biographie in Einklang bringt, erschließt sich mir nicht völlig. Auch Nacktscannern gegenüber ist er als FKKler aufgeschlossen. Nun, das ist mir zu simpel gedacht: Die Welt besteht nicht nur aus FKKlern. Update: Der zweite Link der Dafür-Kategorie beinhaltet Links zum vollständigen Gespräch. Daraus ergibt sich ein anderes Bild als das, welches der Standard aus Wien gezeichnet hat.

Joachim Gauck lässt sich sowohl kritisieren als auch verteidigen. Doch sollte dabei eine gewisse respektvolle Form gewahrt werden, denn man darf nicht vergessen: Auch der Feind ist ein Mensch.

Weiterführende Links

Dagegen

Dafür

Exzessives Vergleichen.

Veröffentlicht am 9. November 2011 um 15:03 Uhr
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Rubrik(en): blog

Ich lerne ja immer dazu. Heute, also jetzt gerade eben erst, habe ich gelernt, dass es Sprachen gibt, die mehr als nur drei Formen kennen, um auszudrücken, wie etwas miteinander verglichen wird.

Wiederholung. Im Deutschen ist es recht einfach: Wir haben einen Positiv (Dieser Berg ist hoch.), einen Komparativ (Der da drüben ist aber höher.) sowie einen Superlativ (Der Everest ist am höchsten.). Also klein, mittel, groß und das ist auch schon alles.

Eigentlich.

Das Neugriechische etwa kennt noch eine weitere Form – den Elativ. Der Elativ steht über dem Superlativ. (Toll, oder?) Um in den Beispielen von vorhin zu bleiben: Die Griechen kennen also eine Form, mit der man den Everest sogar noch toppen kann. (Großartig, oder?) Damit muss man nämlich nicht ständig alles relativieren. (Der Everest ist der bislang höchste Berg.) Allerdings kann man einen Elativ auch im Deutschen abbilden. (Auch toll, oder?)

Bei Wikipedia fand ich folgende Erklärung dazu:

Superlativ: »Wir arbeiten mit den modernsten Maschinen ihrer Art.« (vergleichend)
Elativ: »Wir arbeiten mit modernsten Maschinen.« (Unabhängig von anderen Maschinen sind die Maschinen herausragend.)
Elativ (Partikel): »Wir arbeiten mit extrem modernen Maschinen.«
Elativ (Präfix): »Wir arbeiten mit hochmodernen Maschinen.«

Entweder verwenden wir also den Superlativ nicht vergleichend oder wir schnappen uns den Positiv des gewünschten Adjektivs und pappen etwas davor.

Im nichtschriftlichen Sprachgebrauch wird der Elativ übrigens häufiger gefunden als man denkt.

Oft erscheinen bei den beiden letzten Formen lokalen Mundarten oder Soziolekten entsprungene Wörter. Präfixe wie »erz-«, »schwer-«, »super-«, »mega-«, »ur-«, »end-«, »ober-« werden zur Bildung von beispielsweise »erzgewaltig«, »schwerreich«, »superschnell«, »megavoll«, »urheiß«, »endschnell« und »oberheftig« herangezogen. Entsprechende Intensivpartikeln sind »konkret«, »voll«, »fett«, »krass«, »übel«, »derbe«, »hammer«.

Also verwenden wir tagtäglich die griechische Grammatik, weil die deutsche megaschwer ist. (Und das für umme! Die könnten sich damit glatt sanieren, wenn die Lizenzgebühren fordern würden.)

Und Superlative ohne Endung sind auch Elative (höchst, freundlichst). Wikipedia kommt dann aber gleich mit dem bösen Hyperlativ um die Ecke. (Naiverweise nahm ich zunächst an, diese Aneinanderreihung von Präfixen der übelsten Sorte wäre schon hyper. Vielleicht könnte man die stattdessen hysterische Komparativpräfixe nennen?) Ein böser Hyperlativ ist beispielsweise ein zusammengesetztes Adjektiv, das während des Steigerns überbeansprucht wurde, denn: Entweder man hat ein zusammengesetztes Adjektiv oder man steigert es. Beides zusammen geht nicht. Denn dann werden bösartigste Wortmonster erschaffen (die bestmöglichste Lösung), die nur Pest und Verderbnis bringen. Darunter auch meine beiden Lieblinge: Die optimalste Lösung und der einzigste Ausweg. Zwei Möglichkeiten gibt es allerdings, solche Hyperlative einzusetzen, ohne die Sprache zu vergewaltigen. Entweder man heißt Johann Wolfgang von Goethe, dann lässt die Sprache sowieso alles mit sich machen, oder man deklariert es als rhetorisches Mittel. Das allerdings hat den Nachteil, dass man dann auch etwas damit bezwecken wollen muss. Also nicht nachzudenken, den Hyperlativ eher aus Versehen zu verwenden und dann hinterher sagen »Das war jetzt Rhetorik«, das geht dann nicht. (Es sei denn, man zaubert auf die Schnelle eine Erklärung aus dem Hut.)

Die bombastischen Basken wiederum haben einen Elativ, den man Exzessiv nennt. Im Staate Dänemark kommt mir einiges sehr spanisch vor. Italien ist noch viel spanischer als Dänemark. Griechenland ist am spanischsten. Spanien ist mir zu spanisch.

 

Ist das nicht alles größtartigst?

Von Kühen und Nahrungsfahrstühlen.

Veröffentlicht am 3. März 2010 um 19:46 Uhr
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Rubrik(en): blog, Digital Native

British Columbia. Sagt mir etwas… In Vancouver sind die Olympischen Spiele zu Ende gegangen. Unten USA, schräg oben auch USA, links der Ozean, leider nicht von seiner wärmsten Seite, rechts geht’s direkt ins kanadische Nichts und mittendrin: Berge, ein bisschen Felder und hin und wieder eine Stadt.

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Sprachgedanken, Sprechgedenken, Sprachdank, Denksprache

Veröffentlicht am 28. Februar 2010 um 15:08 Uhr
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Rubrik(en): blog, Reisenotizen

 

Am späten Vormittag, so wie es sich für den postmodernen Bohème gehört, verabschiede ich mich von der scheinbaren Gutwetterlaune der aufgeregten Metropole und mache mich auf den Weg in die beschauliche Ehrlichkeit der sächsischen Heimat. Mehr davon »

Beeindruckend

Veröffentlicht am 15. Dezember 2009 um 17:57 Uhr
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Rubrik(en): blog, Computer

Letzte Woche hatte ich Besuch aus Sichuan (China) auf einem FTP-Server. Um genau zu sein, klopfte der Besuch etwa 20.000 Mal entweder als Benutzer «admin» oder «administrator» an. Dem Angriffsprofil nach zu urteilen, handelte es sich wohl eher um einen minderklugen Angreifer, wahrscheinlich das Schlusslicht eines ersten Informatiksemesters. Wer sonst versucht sich so anzumelden. An einem FTP?

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Alles Gute nachträglich…

Veröffentlicht am 4. Oktober 2009 um 20:59 Uhr
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Rubrik(en): blog, Politik, Zeitgeist

Tag der Deutschen Einheit. Vor der Mensa ein Punkkonzert.Stürmische Kälte. Eine Traube von 70 Menschen drängt sich um eine kreischende Stimme mit kaum verständlichem Englisch. Mehr davon »

Michael Jackson stirbt und das Internet bricht zusammen.

Veröffentlicht am 28. Juni 2009 um 0:56 Uhr
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Rubrik(en): blog, Digital Native

Ist doch völlig logisch, oder?

Nicht? Doch. Und zwar weil:

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Luft holen / Take a breath

Veröffentlicht am 24. Juni 2009 um 17:56 Uhr
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Rubrik(en): blog, Digital Native
Gerade ist alles ziemlich bunt: Twitter lässt die Leitungen glühen und unterstützt hyperhektisch das Aufbegehren einer Elite, Java & PHP machen mein professionelles und seSotho & Tibet mein akademisches Leben schwer.

Wie soll man da bitte zur Ruhe kommen?!

Natürlich mit einer Aufnahme von Antonín Dvořáks Humoresque op. 101 No. 7 in einer Interpretation von Mischa Elman! Uralt und wunderschön.

Auf ein beiläufig-kurzweiliges Detail möchte ich aber noch kurz aufmerksam machen. Das Video wurde von Warner Brothers produziert und verfügt über eine A- und B-Seite. Das ist wie eine 45er-Schallplatte, nur mit Videos.

At the moment, things are quite fast: Twitter has gone wild over supporting a elite’s uprising, Java & PHP make my professional life a torture while seSotho & Tibet doing the same for the academic.

How am I supposed to calm down then?

With a record of Antonín Dvořák’s Humoresque op. 101 No. 7 interpreted by Mischa Elman! Immemorial and marvellous at once.

There’s a fancy little detail. The video is like a 7″-vinyl but with video: The A-side is Dvořák while the B-side is Gossec. Interesting concept, Warner Brothers.

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Die Iraner web2.0-mäßig unterstützen…

Veröffentlicht am 21. Juni 2009 um 1:59 Uhr
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…ist eigentlich recht einfach: Ein Konto bei twitter eröffnen und in den Profileinstellungen die Zeitzone auf GMT+3.30 sowie den Ort auf Teheran einstellen.

Der Grund: Die iranischen Sicherheitskräfte durchforsten derzeit die Twitter-Sphäre nach Landsleuten. Je mehr dieser iranischen Falschkonten entstehen, umso geringer wird die Zahl der echten Treffer. So kann man ihnen ein bisschen zusätzliche Arbeit aufhalsen und vielleicht den einen oder anderen Twitterer ein wenig decken.

Also: Mitmachen & Weitersagen!

GEMA zurückpfeifen!

Veröffentlicht am 17. Juni 2009 um 15:09 Uhr
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Das habe ich soeben gemailt bekommen. Macht mit!

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