Mission complete.

Rubrik(en): blog, Digital Native. Veröffentlicht am 26. Mai 2008 um 15:50 Uhr.

Wie ich hier und hier lesen kann, hat sich der liebe miescha entschlossen, einen Teil seines Lebens hinter sich zu lassen, um einen Neuen zu beginnen.

Nun, seine Ausführungen kamen mir beim Lesen bekannt vor. Es scheint, als ob er zumindest eine Weile (denn mit absoluten Feststellungen soll man sich hüten… Warum eigentlich?!) Goethes Pfad des tugendhaften Schwerenöters endgültig verlassen hat und auf den gewissenhaften Weg der Monogamie gewechselt ist. Damit ist klar: miescha hat ein Gewissen und wird demzufolge wohl weder ein berühmter Journalist noch Goethe 2.0 ;-) Schiller und Heine und Bukowski und wie sie alle heißen kann er sich wohl nun auch abschminken. Tja, vielleicht wird noch ein Exupery aus ihm. Wenn er sich anstrengt.

Naja, es gibt Schlimmeres.


Eigentlich war der ganze geschriebene Firlefanz nur für dieses folgende Video gedacht…

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  1. Danke für die lobenden Worte über die Texte in deiner Leserpost. Ich will aber nochmal sagen, dass mein Blog kein Tagebuch ist! Ich veröffentliche dort Geschichten. Sicher ist die Welt, die mich umgibt, immer wieder Inspiration für Texte. Der Leser sollte sich aber davor hüten daraus irgendwelche tiefenpsychologischen Schlüsse über den Seelen bzw. Geisteszustand des Verfassers zu ziehen. “Ich”, “miescha”, “er”, “sie” sind keine real existierenden Personen, schon gar nicht Michael Fengler.

  2. hmmm… da hat wohl einer von uns zwei Hübschen recht oberflächlich gelesen. Tja und was soll ich sagen? Ich bin es nicht. Ich /kann/ zwischen miescha von miescha.de und dem Herrn Fengler unterscheiden. Jaja! Sonst hätte ich ja wohl nicht «miescha» verwendet, sondern «Herr Fengler». Pfff!

    Distanziert sich jetzt eigentlich Herr Fengler von miescha oder miescha von Herrn Fengler oder Herr Fengler von Herrn Fengler oder miescha von miescha? Oder alles auf einmal und dann doch wieder nicht?

  3. “hmmm… da hat wohl einer von uns zwei Hübschen recht oberflächlich gelesen. Tja und was soll ich sagen? Ich bin es nicht.” – das ist kein guter Ausgangspunkt für eine Diskussion, die hier anscheinend nötig ist. Ich fand deinen Eintrag missverständlich und habe mich dazu geäußert. Das ist kein Grund mich abzuqualifizieren. Ich finde das schade. Aber genug des Jammerns: Herr Fengler schreibt Texte. Er ist laut Impressum Verfasser der Geschichten auf der Seite http://www.miescha.de. Ich distanziere mich von keinem der Texte, sonst würde ich sie offline stellen. Ich warne nur davor (und das ist gute literarische Praxis) irgendwelche tiefenpsychologischen Erkenntnisse, persönlichen Entscheidungen oder sowas da hineinzugeheimnissen. Ein Text ist ein Text ist ein Text. Wenn wir uns gründlich missverstanden haben, fein, dass gibt uns ordentlich Anlass zum Schreiben und Streiten.

  4. Siehst Du und schon wieder mistverstehen wir uns. Zu einer Diskussion gehören immer zwei. Und verdammte Axt, ich halte gerade Deinen Fehdehandschuh in der Hand, obwohl ich das tunlichst vermeiden wollte. Nun gut, dann lasse ich mich mal zu Dir in den Brunnen fallen. Engarde!

    Du hast insofern Recht, als dass Du Dich distanzieren musstest; schließlich vermag nicht jeder diese klare Trennlinie zwischen Dir und Deiner Fiktion zu sehen. Richtig ist auch, dass es Dir um das Prinzip geht und nicht um den konkreten Fall. Sollte dem aber nicht so sein, brächte es mir zwei Erkenntnisse: Einerseits hättest Du mich damit von der Selbsttäuschung befreit, dass ich von Dir weder unter- noch über-, sondern schlicht und ergreifend geschätzt werde und Du mir zutraust, dass ich miescha schreibe, wohlwissend, Herrn Fengler nicht zu meinen. Das wäre eine traurige, aber dennoch nicht minder notwendige Enttäuschung. Andererseits ermöglichte dieses Verhalten natürlich auch, einige Rückschlüsse meinerseits auf den Verfasser von mieschas Texten anzustellen – Herrn Fengler selbst. Nun, das wiederum wäre durchaus interessant und böte sicherlich genug Gesprächsstoff für eine kleine Aperitifkonversation mit meinem Freund Sigmund – vor deren Verlauf und Ausgang ich Dir bei Gelegenheit berichten würde.

    Völlig falsch liegst Du aber in der Annahme, dass ich Dich abqualifiziert hätte. Wenn diese primitive Lust mich ergriffen hätte, wäre meine Reaktion wohl eine andere, direktere gewesen. Und ich weiß, dass Du weißt, das ich weiß, dass Du weißt, dass wir beide wissen, wie in etwa solch eine «Abqualifizierungsmaßnahme» aussehen würde.

    Eigentlich könnten wir die ganze Angelegenheit unter zwei Ohren in anderthalb Minuten klären, stattdessen tragen wir es vor der Google-Öffentlichkeit breit. Nun gut, es scheint, als ob sich daran kaum etwas ändern ließe.

  5. Soll sie doch aufschreien, die google-Öffentlichkeit! Also: zur Entspannung: Du hast dich nicht getäuscht. Ich habe wohlweißlich verstanden, allerdings erst nach obeiger Klarstelleung, dass es dir eben auch um das Prinzip der Trennung von Person und Fiktion geht. Ich schätze das sehr. Was mir eben nicht gefiel und bei mir als Herabwürdigung ankam war diese Formulierung “hmmm… da hat wohl einer von uns zwei Hübschen recht oberflächlich gelesen. Tja und was soll ich sagen? Ich bin es nicht.”, die ich als Angriff gewertet habe. Die Aperitifkonversation würde ich im Übrigen gern mit meinem geschätzen Freund Dr.(in spe) Schmidt anreichern. Der kann uns beiden dann nochmal einen vom literarischen Pferd erzählen. In diesem Sinne: Ich verlange diskursive Satisfaktion. Sekundant: Herr Sandemann!

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